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Gebetsgruppe

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Gestern Abend haben wir noch eine Familie kennenlernen können hier in Morogoro, die Safina schon sehr unterstützt hat bevor hier gebaut werden konnte. Nach einem langen Tag wurden wir noch ins Wohnzimmer eingeladen um uns zu unterhalten. Aber wir gingen nicht auseinander bevor der Hausvater uns noch aufgefordert hat miteinander zu beten. Es wird hier viel gebetet, es gibt viel zu bereden mit Gott. Vieles wofür wir dankbar sein können, aber auch vieles was uns Angst macht. So hat uns ein besonderes Gebtsanliegen aus der Whatsapp-Gruppe eines Frauengebetsfrühstücks hier in Morogoro erreicht. Es kam mitten in der Nacht: Wer auch immer jetzt noch wach ist, bitte betet für uns in unserem Garten sind Diebe mit Schusswaffen..." Es wurde tatsächlich geschossen in dieser Nacht, unser Nachtwächter hat es auch mitbekommen, denn die Familie wohnt nicht weit von uns weg. Gott sei Dank wurde niemand verletzt und die Diebe kamen auch nicht ins Haus und haben "nur" ein Motorrad gestoh...

ATM

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 Jeder kennt sie die Geldautomaten, hier heißen sie ATMs. So eine Geldquelle ist etwas feines. Das hatten unsere Kinder auch schnell verstanden, wenn wir ihnen erklärten, daß wir gerade kein Geld hätten für eine bestimmte Anschaffung haben wir oft gehört: "Dann geh doch auf die Bank und hole Neues!" Auch in Deutschland gibt es viele Leute, bei denen am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Es ist sehr erstaunlich mit wie wenig Menschen hier in Tansania zurecht kommen können. Da ich gerade jede Woche für unsere Jungs zusammen mit dem Koch auf den Markt einkaufen gehe, weiss ich genau wieviel wir für jeden einzelnen haben - und wie wenig das ist - im Vergleich zu dem was wir in Deutschland gewohnt sind... Letzte Woche, wollte ich also nur noch schnell ein paar Lebensmittel auf dem Markt kaufen, die ausgegangen waren. Doch mein Geldbeutel war leer. Eigentlich bin ich das gewohnt, da ich in Deutschland auch selten Bargeld mit mir herumgetragen habe. In den meisten Gesc...

Peace

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Es ist Samstag morgen und wir machen uns auf den Weg auf den Berg hinter unserem Haus. Bald wird es still um uns. Auf den Feldern sind vereinzelt noch Menschen am arbeiten. Immer weiter geht es hoch durch Bananenstauden, Ananas, Obstbäume und Gemüse. Ein einziger großer Garten, steinig und steil. Vor der letzten Hütte sitzt eine Frau und wäscht Wäsche. Ich beglückwünsche sie zu der genialen Aussicht. "Ja es ist wunderbar zu sehen wie abends die Lichter an - und morgens wieder aus gehen", sagt sie. Das Treiben der Stadt liegt weit unter uns im Dunst. Über uns die Wolken. Bedrohlich treibt sie der Wind über die hohen Berge zu uns herüber. Der Pfad ist schmal und glitschig. Wir kommen an einen wunderschönen Wasserfall, der tief ins Tal fällt. Seitlich kann man bis dort hinkletter und oben über den Felsen laufen. Immer weiter hoch.  Dann sind wir oben am Regenwald, hier darf keiner mehr ein Feld anlegen oder ein Haus bauen. Es ist wunderbar still und friedlich. Wären da ...

Ich schaue hinauf zu den Bergen...

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Bevor wir zu unserem Haus durch unser Hoftor einbiegen, haben wir immer einen schönen Blick auf die nahen Uluguru Mountains. Hier nahe am Berg ist ein gutes Klima und es regnet deutlich mehr als unten in der Stadt. Die Berge sind garnicht weit weg von unserem Haus. Schon nach einer Viertelstunde hat man den letzten Strommast hinter sich und nach einer halben Stunde das letzte kleine Dorf. Dann kommen nur noch ein paar steile Felder. Weiter oben beginnt der Regenwald. Bei einem Spaziergang den Berg hinauf sind wir letzte Woche auf eine ganze Flotte gestrandeter "Archen" gestoßen die zu einem kleinen Hotel hier oben gehören. Es ist ein großes Gelände an einem Flußtal in dem ein Mann aus dem Oman seiner Phantasie freien Lauf gelassen hat. Während diese Schhiffchen hier festsitzen und nicht mehr vom Fleck kommen und als Aussichtsplattform dienen, geht es bei unserer "Arche" (das bedeutet ja Safina) richtig vorwärts. Diese Woche hat die Mobilität unseres Mitarbeiter...

Regen

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 Endlich Regen. Auf dem Feld auf dem Safinagelände kann man jetzt zusehen wie das Gemüse wächst. Die Jungs helfen jeden Tag fleißig mit am Nachmittag. Vormittags ist auch diese Woche Vorbereitungsunterricht für die Sekundarschule angesagt. Die Wege hier am Berg sind nun schlammig und der Schlamm klebt einem an den Schuhen... Gott sei Dank sind nun die Dächer von unseren Gebäuden gedeckt und der Innenausbau kann im trockenen ungestört weitergehen. Am Freitag haben wir unsere Studentinnen verabschiedet die zwei Wochen unterrichtet haben und es sind neue Lehrer angekommen die den Unterricht weiterführen werden. Auf dem Bild links seht ihr unsere Primar-schulabsolventen mit ihren Lehrerinnen. Nun haben wir auch die Zusage für den nächsten Bauabschnitt mit weiteren Wohnhäusern und einem Mehrzweckgebäude. Neben dem Gemüse und den Obstbäumen werden also auch weitere Häuser wachsen. Doch es ist unser großer Gott der alles Wachstum schenkt.  "Gott, Du befeuchtest das gepflüg...

Das ganze Leben ein Gottesdienst?

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Ich schrecke aus dem Mittagsschlaf hoch. War das Donner? Seit wir hier sind warten wir ja auf Regen, überall ist es staubig und trocken. Und nun sind die Dächer ja fertig. Ja das hört sich an wie Donner, aber es ist ... die Affenfamilie die über unser Wellblechdach rast. :))  Am Ende des Hauses hüpfen sie dann wieder auf einen Baum. Vorbei mit der Sonntagsruhe. Eine volle Woche liegt wieder hinter uns. Denn am Montag kamen sieben Jungs die mit ihrer Primarschule fertig sind. Dazu zwei Studentinnen, die sie auf die Sekundarschule vorbereiten sollen und ein junger Mann der für alle kocht. Die wichtigsten Dinge sind vorbereitet als wir sie am Busbahnhof abholen. Schon bei der Begrüßung wird es spannend. Denn genau in dem Augenblick als wir uns alle die Hände schütteln, öffnet ein Strassenhändler die hintere Tür unseres Autos und holt etwas heraus und rennt davon. Das Begrüßungsritual ist aprupt beendet, denn die eine Studentin hat es bemerkt und einer der Jungs sprintet schon hinter...

Wanderung zum Sender :)

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Beim Aufstieg an einem kleinen Bach  Es sind eine Woche Ferien! Mein Bruder kommt zu Besuch, er arbeitet auch in Tansania für eine christliche Radiostation. Jannis kann mit seinem Onkel Martin eine Bergtour machen. Denn hier auf dem Berg hinter Morogoro muss etwas an einem der Sender von " Sauti ya Injili " (dem Radio der lutherischen Kirche in Tz) repariert werden. Jannis erzählt von seiner Tour:  Zu dem Sender geht aber schon lange keine Weg mehr hoch, den man mit einem Auto hochfahren könnte, sondern man muss ein bisschen seine Muskeln trainieren und hochlaufen. Der Wecker klingelt kurz nach 5 Uhr aber Martin kommt mit seinem jungen Kollegen erst zur tansanischen Zeit, da dieser verschlafen hat :D Wir fahren fast bis zu dem Punkt wo man selbst mit dem Ladrover nicht mehr weiterkommt. Dort passt dann ein Evangelist auf unser Auto auf. Jetzt geht die Wanderung los, ein Weg zwischen Feldern, einem Wasserfall und Bach etc. Später laufen wir im Regenwald auf einem schmale...

Sonntag

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 Es ist Sonntag, wir dürfen ausruhen. Wie gut und wie wichtig ist dieser Tag. Nach sechs Tagen Hitze, Staub und Baustelle ist heute Ruhetag. Wir sind erschöpft von den letzten Wochen und es ist sehr heiß. Der Regen kündigt sich schon an mit dunklen Wolken. Doch wir hoffen auch noch das Schulgebäude soweit fertig zu bekommen, dass wir den Regen nicht fürchten müssen. Das Dach des ersten Wohngebäude ist seit gestern zugedeckt. Im Schulgebäude wird noch der Gibel fertig gemauert und schon innen verputzt. Ganz in unserer Nähe haben wir heute ein großes Jugendzentrum der Baptisten angesehen. Hier können ganz große Gruppen zu Freizeiten kommen und es gibt einen riesigen Fußballplatz und andere Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten. Schön, dass es solche Angebote hier gibt. Bei uns zuhause gibt es auch noch viel zu tun. Vieles steht noch auf dem Einkaufszettel, damit der Haushalt rund laufen kann. Doch heute wird nicht eingekauft und auch nur das wichtigste gearbeit: es ist Son...

Angekommen

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 Wir sind angekommen. Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Vor einer Woche sind wir losgeflogen und gut in Dar es Salaam gelandet. Dort durften wir noch das Safina Büro und ein Haus im Süden der Stadt besuchen wo ehemalige Strassenkinder in einer großen Familie wohnen. Dann ging es nach Morogoro weiter. Auf der Baustelle dort ist inzwischen das erste Gebäude fertiggestellt. Zwei weitere Gebäude sind im Bau. In zwei Wochen werden schon Jungs kommen um die Zeit nach ihrem Primarschulabschluss zu nutzen und eine Vorbereitung für die Sekundarschule zu bekommen und auch etwas bei der Feldarbeit zu helfen. Nachdem wir nur drei Nächte in einem Gästehaus eines Waisenhauses übernachtet haben konnten wir gestern schon ein Haus mieten und einziehen. Es liegt etwas über der Stadt am Ende der Teerstraße mit einem schönen Blick über die Stadt. Die Kinder haben auch schon zwei Tage Schule hinter sich. Dank der Hilfe der Leiterin von Safina und einem andern Deutschen in Morogoro haben wi...

Aussendungsgottesdienst

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Herzlichen Dank Euch allen die ihr kommen konntet um diesen Gottesdienst mit uns zu feiern. Es war sehr schön Euch alle nochmal zu sehen! »Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter, Darum bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen.« Mt, 9,37