Bevor wir zu unserem Haus durch unser Hoftor einbiegen, haben wir immer einen schönen Blick auf die nahen Uluguru Mountains. Hier nahe am Berg ist ein gutes Klima und es regnet deutlich mehr als unten in der Stadt. Die Berge sind garnicht weit weg von unserem Haus. Schon nach einer Viertelstunde hat man den letzten Strommast hinter sich und nach einer halben Stunde das letzte kleine Dorf. Dann kommen nur noch ein paar steile Felder. Weiter oben beginnt der Regenwald. Bei einem Spaziergang den Berg hinauf sind wir letzte Woche auf eine ganze Flotte gestrandeter "Archen" gestoßen die zu einem kleinen Hotel hier oben gehören. Es ist ein großes Gelände an einem Flußtal in dem ein Mann aus dem Oman seiner Phantasie freien Lauf gelassen hat. Während diese Schhiffchen hier festsitzen und nicht mehr vom Fleck kommen und als Aussichtsplattform dienen, geht es bei unserer "Arche" (das bedeutet ja Safina) richtig vorwärts. Diese Woche hat die Mobilität unseres Mitarbeiter...
Heute ist Montag. Noch vor dem Wecker wachen wir durch das laute Prasseln des Starkregens auf unserem Dach auf, es ist noch dunkel. An Schlafen ist auch mit Ohrenstöpseln nicht mehr zu denken. Doch bald müssen wir sowieso aufstehen, der Hund muss mal raus. Langsam wird es hell. Der Nachtwächter ist noch da, denn der Tagwächter hat sich wegen des Regens verspätet. Schnell die Kinder wecken und Frühstück machen. Es gibt Müsli mit frischen Früchten und Pulverkaffee. Nach dem Frühstück noch schnell die wichtigen Sachen in die Tasche packen. Mit dem Regenschirm ins Auto und dann geht es hinunter in die Stadt zur Schule. Es regnet immer noch stark. Einige Strassen in der Stadt stehen wieder unter Wasser, da das Wasser nicht so schnell abfließen kann. Wir wühlen uns durch den Schlamm der Seitenstraße zur Schule. Die Kinder steigen aus und rennen in ihre Klassenzimmer. Wir fahren zurück in die Stadt und tanken erst einmal zwei große Benzinkannister voll. Das brauchen wir für den Generator d...
Vergangene Woche haben wir beobachten dürfen, wie viele unserer Nachbarn beim Safina Gelände ihre Felder vorbereiten. Nach dem ausführlichen Regen ist der Boden nicht mehr so hart und die Bauern wollen alle ihr Feld bestellen. Doch auch hier ist so ein Bild mit einem Paar Jochochsen selten geworden. Nur ein paar Meter weiter hat ein Traktor auch unser gepachtetes Feld umgeackert. Das ging viel schneller und hat nicht so viel Mühe gekostet, wie mit den Ochsen. Wir warten mit der Saat noch bis zur großen Regenzeit im März. Dann werden wir mit allen Schülern zusammen das Feld bestellen. Bis dahin gibt es aber noch viel Arbeit. Endlich hat unser Wohnhaus außen Türen bekommen, doch die Fenster und Innentüren fehlen noch. Morgen sind hoffentlich die ersten Schultische fertig. Die Anmeldungen müssen bearbeitet werden, Formulare ausgefüllt. Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen und feiern was wir schon erreicht haben. Und manches geht langsamer als wir es gerne hätten, denn Mitarbei...
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