Da ist schon wieder einer! Lautstark schreit Franziska aus ihrem Zimmer, denn wir haben zur Zeit viele ungebetene Gäste. Die aussergewöhnlich starke "kleine" Regenzeit macht es im Garten sehr ungemütlich für alle Tiere. Deshalb drücken sie ins Haus. Große und kleine Würmer, Tausendfüßler mit roten Beinen, Ameisen in jeder Größe, Kakerlaken und Käfer. Die Geckos freuen sich über reiche Beute und wir tragen die Besucher auf der Kehrschaufel vor die Tür. Heute haben wir unsere erste grüne Schlange gesehen wie sie über unser Tor sich in den Garten hat gleiten lassen. Wir werden ihr kein Asyl anbieten. Die Affen, die immer wieder sich ihre Nase noch platter an der Fensterscheibe drücken, passen zum Glück nicht durch den Spalt unter der Tür. Aber der Regen ist auch sehr ungemütlich und sogar gefährlich für die Menschen. Diese Woche gab es in der Nähe vom Safina Gelände sogar Tote zu beklagen über denen das Haus nach einem heftigen Regenfall einstürzte. Der Regen hinterläßt auf de...
Seit Wochen geht es ruhig in unserer Schule zu, denn die Schule ist immer noch geschlossen. Nur von den umliegenden Reisfeldern hört man immer wieder Krach, den die Leute dort machen um die Vögel zu verscheuchen. Jetzt kurz vor der Ernte kommen sie in Scharen geflogen um sich dort satt zu fressen. Auch unsere verbliebenen Schüler leisten jetzt Wachdienst bei unserem Feld, damit die Arbeit dort nicht vergeblich war. Doch gestern wurde es richtig unruhig auf dem Gelände, denn seit langem hat der Bauausschuss von Safina wieder in Morogoro getagt. Zusammen mit dem Bauunternehmer haben wir letzte Absprachen für den Bau der Kantine und der Schul- und Ausbildungsküche getroffen. Unser Ausschussvorsitzender und der Bauunternehmer haben dann symbolisch "den ersten Spatenstich" getan. Zur Feier des Tages gab es dann noch einen leckeren Imbiss. Es war ein langer Weg bis hierher. Verschiedene Visionen der Gebäudenutzung, unvorhersehbare Ereignisse, und am Ende die Realität der tats...
Beim Aufstieg an einem kleinen Bach Es sind eine Woche Ferien! Mein Bruder kommt zu Besuch, er arbeitet auch in Tansania für eine christliche Radiostation. Jannis kann mit seinem Onkel Martin eine Bergtour machen. Denn hier auf dem Berg hinter Morogoro muss etwas an einem der Sender von " Sauti ya Injili " (dem Radio der lutherischen Kirche in Tz) repariert werden. Jannis erzählt von seiner Tour: Zu dem Sender geht aber schon lange keine Weg mehr hoch, den man mit einem Auto hochfahren könnte, sondern man muss ein bisschen seine Muskeln trainieren und hochlaufen. Der Wecker klingelt kurz nach 5 Uhr aber Martin kommt mit seinem jungen Kollegen erst zur tansanischen Zeit, da dieser verschlafen hat :D Wir fahren fast bis zu dem Punkt wo man selbst mit dem Ladrover nicht mehr weiterkommt. Dort passt dann ein Evangelist auf unser Auto auf. Jetzt geht die Wanderung los, ein Weg zwischen Feldern, einem Wasserfall und Bach etc. Später laufen wir im Regenwald auf einem schmale...
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